Im Vorbereitungslehrgang werden zwar einige Übungsklausuren geschrieben, es empfiehlt sich aber, die Vorbereitung durch ein spezielles Klausurentraining zu ergänzen. Zudem ist die letzte Klausur eine Zertifikatsklausur, d.h. ab einer Note von 4 wird ein Zertifikat „Zertifizierter Lohnexperte (Steuerberaterverband Niedersachsen Sachsen-Anhalt e.V.)“ vergeben.
Der BFH hat die Liste der derzeit anhängigen Revisionsverfahren aktualisiert. Nachfolgend finden Sie eine Zusammenstellung der interessantesten anhängigen Verfahren, die im April 2019 veröffentlicht wurden.
Tragen Eltern, die ihrem kindergeldberechtigten Kind gegenüber unterhaltsverpflichtet sind, dessen Basis-Kranken- und Pflegeversicherungs-Beiträge, können diese Aufwendungen die Einkommensteuerlast der Eltern mindern. Ein solcher Kostenabzug ist selbst dann zulässig, wenn das Kind erwerbstätig ist und der Arbeitgeber die Beiträge unmittelbar vom Lohn des Kindes einbehalten hat.
Das Saison-Kurzarbeitergeld ersetzt im Baugewerbe in der Winterzeit die frühere Winterausfallgeldregelung sowie auch das konjunkturelle Kurzarbeitergeld. Hier sind etliche gesetzliche Vorgaben und tarifvertragliche Regelungen zu beachten, die ineinander greifen und die für eine ordnungsgemäße Abrechnung angewendet werden müssen.
Ernstlich zweifelhaft ist, ob der Vorsteuerabzug aus Rechnungen im Niedrigpreissegment hinsichtlich der Leistungsbeschreibung voraussetzt, dass die Art der gelieferten Gegenstände mit ihrer handelsüblichen Bezeichnung angegeben wird oder ob insoweit die Angabe der Warengattung („Hosen“, „Blusen“, „Pulli“) ausreicht (BFH, Beschluss v. 14.3.2019 - V B 3/19).
Mit diesem Seminar richten wir uns an Kanzleimitarbeiter/innen, die u.a. ausgebildete/r Steuerfachangestellte/r sind, bzw. Berufswiedereinsteiger/innen und an Auszubildende mit grundlegenden Entgeltabrechnungskenntnissen. Teilnehmer/innen, die den zuvor angebotenen Grundkurs besuchten, sind optimal vorbereitet für dieses Seminar.
Die wesentlichen Grundlagen der Entgeltabrechnung sowie Zusammenhänge des Lohnsteuer- und Sozialversicherungssystems sind bereits bekannt. Im Seminar werden die für die Erstellung von Entgeltabrechnungen notwendigen Grundbegriffe wie Arbeitslohn, Lohnsteuer- und Sozialversicherungsbeiträge gefestigt.
Der BFH hat mit Urteil vom 23.10.2018 (Az. I R 54/16) entschieden, dass der Geschäftsführer einer Kapitalgesellschaft ständiger Vertreter sein kann. Dies führt zur beschränkten Körperschaftsteuerpflicht des ausländischen Unternehmens, selbst wenn dieses im Inland keine Betriebsstätte unterhält.
Aufwendungen einer Organgesellschaft aufgrund einer Haftungsinanspruchnahme für Körperschaftsteuerschulden des Organträgers nach § 73 AO fallen nicht unter das Abzugsverbot des § 10 Nr. 2 KStG. Sie sind als vGA zu qualifizieren. Dies hat der BFH mit Urteil vom 24.10.2018 (Az.: I R 78/16) entschieden.
Die Anmeldung der Kapitalertragsteuer durch ein Geldinstitut kann von dem Gläubiger der Kapitalerträge nicht mehr im Wege einer Drittanfechtungsklage angefochten werden, wenn die Kapitalerträge aufgrund eines Antrags nach § 32d Abs. 4 EStG bereits in die Steuerfestsetzung mit einbezogen wurden und die abgeführte Kapitalertragsteuer auf
In diesem Seminar werden einerseits die neuen rechtlichen und praktischen Aspekte und andererseits auch die Grundlagen und Feinheiten rund um den Minijob besprochen. Viele neue Umsetzungsfragen sind auch in Verbindung mit den Änderungen im TzBfG bei Abrufarbeitsverhältnissen entstanden.
Im Lohnsteuer- und Reisekostenrecht sind auch mit Blick auf den Jahreswechsel 2019/2020 zahlreiche Neuerungen und Fortentwicklungen zu beachten. Im Blickpunkt stehen neben den Gesetzesänderungen auch neue Verwaltungsanweisungen, die es unmittelbar anzuwenden gilt.
Das Seminar eignet sich besonders für Teilnehmer, die aktuell Umstrukturierungen beraten bzw. vorbereiten. Auch Teilnehmer, die ihre Kenntnisse im Umwandlungssteuerrecht ergänzen bzw. aktualisieren wollen, sollten diese Veranstaltung nutzen. Inhalt des dreitägigen Seminars ist die intensive Darstellung und Vermittlung anhand von Vorträgen und umfangreichen Fallbeispielen.
Dienstleistungen, Handel, Werklieferungen – der europäische Markt wächst immer stärker zusammen. Dabei wurde und wird aktuell die umsatzsteuerrechtliche Beurteilung im Binnenmarkt erheblichen Veränderungen unterworfen – und die Änderungen durch Gesetzgebung und Rechtsprechung reißen nicht ab.
Gerade in der Tourismusbranche (insb. Reisebüros, Hotels, Busunternehmen, Tickethändler …) sind umsatzsteuerlich viele „Spezialitäten“ zu beachten. Daneben bestehen wegen des grenzüberschreitenden Charakters der Dienstleistungen eine Vielzahl an Urteilen und Verwaltungsanweisungen.
Tipps und Lösungsvorschläge für Sie: praxisnah, lösungsorientiert und effizient! Unsere Referenten geben Tipps und bieten Lösungsvorschläge für die Kanzleileitung. Kurz und praxisorientiert wird über Gesetzesänderungen, neue Rechtsprechung und Verwaltungserlasse informiert.
Der Fach- und Führungskräftemangel wird für immer mehr Unternehmen spürbar. An den Arbeitsmärkten nimmt die Zahl der verfügbaren Leistungsträger stetig ab. Immer mehr Regionen und Branchen erreichen den Status der Vollbeschäftigung, und der Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte wird auch in der Steuerberatung und in
Das BMF hat am 8.4.2019 ein Schreiben zu den umsatzsteuerlichen Konsequenzen des Austritts des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland aus der Europäischen Union veröffentlicht (BMF, Schreiben v. 8.4.2019 - III C 1 - S 7050/19/10001 :002).
Die Kleinunternehmer-Regelung besteht aus mehr als nur der Umsatzgrenze von 17.500 Euro. Wie ist der maßgebliche Gesamtumsatz zu ermitteln? Welche gut gemeinten Zuwendungen an Arbeitnehmer können zum Wegfall dieser Sonderregelung führen? Welche umsatzsteuerlichen Konsequenzen ergeben sich bei einem Wechsel der Besteuerungsform?
Der BFH hat die Liste der derzeit anhängigen Revisionsverfahren aktualisiert. Nachfolgend finden Sie eine Zusammenstellung der interessantesten Verfahren aus dem Monat März 2019.
In großer Runde hatte sich heute die Geschäftsleitung der DATEV eG mit Präsident Christian Böke verabredet. Mit dabei waren außer Dr. Robert Mayr (Vorstandsvorsitzender der DATEV ) auch Eckhard Schwarzer, Lars Meyer Pries, Hakim Ayaita und Dr. Henning Gulden.