Status Buchung möglich

Seminar-ID 2019-354

Referent Dipl.-Fw. (FH) Dirk Krohn, StOAR

Ort und Termin 24.09.2019, 09:00 Uhr – 17:00 Uhr, Hannover
Steuerberaterverband Niedersachsen Sachsen-Anhalt e.V., Verbandsgeschäftsstelle, Zeppelinstraße 8, 30175 Hannover – Bitte nutzen Sie das Parkhaus des HCC –
25.09.2019, 09:00 Uhr – 17:00 Uhr, Bad Zwischenahn/Ohrwege
Gesellschaftshaus Ohrweger Krug, Querensteder Str. 1, 26160 Bad Zwischenahn/Ohrwege

Gebühren Die Gebühr je Teilnehmer beträgt Euro 175,00 und beinhaltet auch die Kosten für die Arbeitsunterlage sowie die erweiterte Pausenbewirtung – ausgenommen das Mittagessen.

Seminarinhalte Die Anwendung der Regelungen des Umwandlungssteuererlasses vom 11.11.2011 und die letzten Gesetzesänderungen in 2015 (!) zeigen in der Praxis mehr und mehr die Gefahren, aber auch Beratungschancen auf.

Darüber hinaus gibt es häufig Probleme bei der praktischen Umsetzung von Umwandlungen nach dem Umwandlungssteuergesetz. Die Umsetzung von Umwandlungen und Abbildung in den Bilanzen der beteiligten Unternehmen werden anhand von vielen Beispielen anschaulich, aber auch kontrovers dargestellt. Insbesondere die Umwandlungen „Rein in die Körperschaft“ sollten mit größter Vorsicht bearbeitet werden, da hier der Fehlerteufel im Detail steckt. Droht doch bei Nichtbeachtung dieser Grundsätze die Vollaufdeckung sämtlicher stiller Reserven im übertragenden Vermögen.

Viele Berater treten in tückische und kaum erkennbare Umstrukturierungsfallen – mit teilweise ganz verheerenden steuerlichen Folgen für die Mandanten! Damit Ihnen das nicht passiert, werden im Rahmen dieser Veranstaltung die größten Fallen und Gefahrenherde aus der bisherigen praktischen Anwendung aufgezeigt und Möglichkeiten der Vermeidung im Rahmen der Beratung dargestellt. Dabei werden die Inhalte des Seminars an die jeweiligen aktuellen Entwicklungen aus der Praxis, Verwaltung und Rechtsprechung ständig angepasst.

Das Seminar eignet sich besonders für Teilnehmer, die aktuell Umstrukturierungen beraten bzw. vorbereiten. Auch Teilnehmer, die Ihre Kenntnisse im Umwandlungssteuerrecht ergänzen bzw. aktualisieren wollen, sollten diese Veranstaltung nutzen.

 

Gliederung

I. Chancen und Gefahren durch das Wertansatzwahlrecht Buchwert / Zwischenwert / Gemeiner Wert und dessen Ausübung
1. Ausübung des Wertansatzwahlrechts nur mit der „steuerlichen Schlussbilanz“
2. Definition „Gemeiner Wert“ für die übergehende Sachgesamtheit
3. Nichtanwendung der steuerlichen Bilanzansatzverbote nach § 5 EStG
4. Nichtberücksichtigung der stillen Lasten aus einer Pensionsrückstellung
5. Verteilung des „Gesamt-Gemeinen-Werts“ auf die übergehenden Wirtschaftsgüter – Chance einer schnellen „Nutzung“
6. Begrenzung des „gewählten“ Buchwerts durch spätere Betriebsprüfung

II. Einbringung von Mitunternehmeranteilen – Schicksal des Sonderbetriebsvermögens I und II

III. Risiko durch Entnahmen und Einlagen im Rückwirkungszeitraum
1. Rückwirkungsfiktion § 20 Abs. 5 UmwStG
2. Entnahmen und Einlagen im Rückwirkungszeitraum
3. Einbringungsobjekt muss mindestens einen Buchwert von Null haben
4. Aufdeckung von stillen Reserven beim Einbringenden
5. Negative Anschaffungskosten und Folgen

IV. Einbringung in eine KapG durch eine natürliche Person = Gewerbesteuerpflicht des Einbringungsgewinns I

V. Chancen des Erwerbs von sperrfristbehafteten erhaltenen Anteilen nach § 20 UmwStG
1. Wirtschaftsgut-Step Up bei aufnehmender KapG + Anschaffungskosten der Beteiligung
2. Wirkung auf das steuerliche Einlagekonto
3. Antrag auf Erteilung einer Bescheinigung nach § 22 Abs. 5 UmwStG
4. Berücksichtigung im Kaufpreis für die Anteile an der KapG
5. Absicherung im Anteilsübertragungsvertrag

VI. Risiko der Nichtbeachtung der Nachweispflichten nach § 22 Abs. 3 UmwStG

VII. Ersatzrealisationstatbestände als schädliche Ereignisse für die Auslösung der rückwirkenden Besteuerung
1. Umwandlungen, Einbringungen und Formwechsel als schädliche Veräußerungen
2. Anwendung der Billigkeitsregelungen des UmwStE (Rn. 22.23.)
3. Wegzug des Einbringenden nach unentgeltlicher Übertragung der erhaltenen Anteile in ein Drittland

VIII. Gewährung von sonstigen Gegenleistungen bei Einbringungen in Kapital- und Personengesellschaften
1. Gefahren bei Einbringungen nach §§ 20 und 21 UmwStG, insbesondere Folgen der Gewährung zu hoher Gegenleistungen
2. Anwendungsregelung
3. Chancen bei Einbringungen nach § 24 UmwStG (keine Versteuerung trotz Buchung auf Fremdkapital)

IX. Verlagerung von stillen Reserven auf andere Gesellschaftsanteile

X. Weitere Fallkonstellationen werden aktuell ergänzt und in der Veranstaltung berücksichtigt.

Bitte beachten Sie: Es werden 2 Zeitstunden als Pflichtfortbildung für den Fachberater für Unternehmensnachfolge anerkannt.

 

Dieses Seminar wird in Sachsen-Anhalt von der Studien-Akademie Magdeburg (SAM) am 11.09.2019 in Magdeburg angeboten. Die Seminareinladung mit Anmeldeformular erhalten Sie mit gesonderter Post. Bitte melden Sie sich für diesen Termin ausschließlich mit dem Anmeldeformular der SAM an >>

 

 

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