Status Buchung möglich

Seminar-ID 2019-265

Referent Dr. Reinhard Geck, StB/RA/Notar
Dr. Martin Strahl, StB
Meinhard Wittwer, RiBFH

Ort und Termin 20.11.2019, 09:00 Uhr – 17:00 Uhr, Hannover
Hannover DORMERO Hotel Hannover, Hildesheimer Str. 34-38, 30169 Hannover

Gebühren Die Gebühr je Teilnehmer beträgt Euro 310,00 und beinhaltet auch die Kosten für die Arbeitsunterlage und die erweiterte Pausenbewirtung.

Seminarinhalte Berater von Personengesellschaften haben zahlreiche höchst praxisrelevante neue Entwicklungen zu berücksichtigen. Impulsgeber sind die Gesetzgebung, die Rechtsprechung und die Finanzverwaltung gleichermaßen. So stehen umfassende Änderungen des Grunderwerbsteuergesetzes an, welche Umstrukturierungsvorgänge bei grundstückshaltenden Personengesellschaften betreffen werden. Von Seiten der Rechtsprechung sind u.a. Entscheidungen zur Mitunternehmerstellung, zur Betriebsaufspaltung sowie zur Übertragung von Mitunternehmeranteilen bei negativen Kapitalkonten zu berücksichtigen. Die Finanzverwaltung erlässt mit den neuen Erbschaftsteuer-Richtlinien 2019 sowie dem neuen Realteilungserlass wichtige Maßgaben für die Beratungspraxis.

Das Expertenseminar für Berater von Personengesellschaften unterrichtet aus Bundesrichtersicht über aktuelle Entwicklungen der Rechtsprechung und informiert aus Beratersicht ebenso über Ansätze für Steuergestaltungen wie zur Vermeidung von Steuerfallen.

Das Seminar richtet sich an Berufsträger und ihre qualifizierten Mitarbeiter und wird von einer ausführlichen Arbeitsunterlage begleitet.

Gliederung

I. Neues zur Besteuerung von Personengesellschaften aus Bundesrichtersicht

II. Vorweggenommene Erbfolge und Altersabsicherung
1. Ausgliederungsmodell – gestaltungssicher?
2. Vorbehaltsnießbrauch am Sonderbetriebsvermögen – Entnahme?
3. Vorbehaltsnießbrauch am Mitunternehmeranteil – noch gangbar?
a) Übertragung eines Mitunternehmeranteils unter Nießbrauchsvorbehalt
b) Abgrenzung: Anforderungen an die Begründung der Mitunternehmerstellung
4. Vermögensübergabe gegen Versorgungsleistungen – gestaltungssicher!

III. Gestaltungshinweise auf Grund der Erbschaftsteuer-Richtlinien 2019
1. Begünstigungsfähiges Vermögen
2. Begünstigtes Vermögen
3. Verwaltungsvermögen
4. Verschonungsabschlag
5. Vorwegabschlag für Familiengesellschaften
6. Steuererlass nach § 28a ErbStG
7. Behaltefristen
8. Lohnsummenkontrolle

IV. Die vermögensverwaltende Personengesellschaft als Gestaltungsinstrument

V. Übertragung einzelner Wirtschaftsgüter
1. Maßgeblichkeit der Kapitalkontenstruktur
2. Einlage vs. Einbringung

VI. Ausgliederung einzelner Wirtschaftsgüter
1. Fortlaufender Finanzierungszusammenhang
2. Ausgliederung mittels § 6b EStG
3. Ausgliederung mittels unentgeltlicher Übertragung

VII. Neues zur Betriebsaufspaltung
1. Reichweite des Betriebsvermögens
2. Unentgeltliche Überlassung durch (Besitz-)GbR

VIII. Auseinandersetzung und Ausscheiden

IX. Neues zu § 15a EStG
1. Überblick zur Problematik
2. Gestaltungsmöglichkeiten zur Vermeidung von § 15a EStG
3. Rechtzeitige und wirksame Leistung einer Einlage zur Vermeidung eines negativen Kapitalkontos
4. Einzelfälle zur Einlageleistung
5. Jüngste Entwicklungen

X. Umsatzsteuerliche Organschaft zu Personengesellschaften
1. Rahmendaten
2. Ein-Personen-GmbH & Co. KG als Sonderproblematik

XI. Personengesellschaften und Grunderwerbsteuer – neue Rahmendaten

 

 

Bitte beachten Sie: Es werden 3 Zeitstunden als Pflichtfortbildung für den Fachberater Unternehmensnachfolge anerkannt.

StBV