Dienstleistungen, Handel, Werklieferungen – der europäische Markt wächst immer stärker zusammen.

Dabei wurde und wird aktuell die umsatzsteuerrechtliche Beurteilung im Binnenmarkt erheblichen Veränderungen unterworfen – und die Änderungen durch Gesetzgebung und Rechtsprechung reißen nicht ab. Sie benötigen daher zuverlässige und fundierte Informationen. Zudem der EU-Gesetzgeber neue Vorgaben macht!

 

Seitenumfang: ca. 156 Seiten
Bindungsart: gebunden
Preis: 39.00 Euro (zzgl. 7% USt)
Rechtsstand, bzw. Erscheinungsdatum: August 2019
Autor(en): Dipl.-Fw. (FH) Jürgen R. Schott, StB

 

Inhaltsverzeichnis

 

I. Gesetzliche Neuregelungen
1. Topaktuell: Reform des EU-MwSt-Systems geplant
a) Sofortmaßnahmen – sog. quick fixes
b) Neue Nachweise für innergemeinschaftliche Lieferungen und Reihengeschäfte ab 2020
c) Call-off-stocks
d) Generelles Reverse-Charge-Verfahren
2. Auswirkungen des „JStG 2018“
a) Im europäischen Binnenmarkt gehandelte Gutscheine – Einteilung in Einzweckgutscheine und Mehrzweckgutscheine
b) Elektronische Dienstleistungen an Nichtunternehmer: Einführung eines Schwellenwerts von 10.000 Euro
c) Verhinderung von Umsatzsteuerausfällen beim Handel mit Waren auf elektronischen Marktplätzen im Internet

II. Was ist neu im grenzüberschreitenden Warenverkehr?
1. Risiko für Online-Händler: Wem droht in den USA die Sales Tax?
2. BFH bestätigt Wahlrecht bei Besteuerung der Reiseleistungen
3. Aktueller Stand Reihengeschäft?
a) Zuordnung der bewegten Lieferung – wie geht’s?
b) Das EuGH-Urteil Toridas
c) Das EuGH-Urteil Kreuzmayr
d) Handlungsempfehlungen bei Rechtsunsicherheit
4. Sonderfall Dreiecksgeschäft
5. Konsignationslager: BMF beugt sich BFH
6. Verbringenstatbestände
a) Rechtsauffassung zum „Verbringen“ durch EuGH
b) Gefahrenpunkt aktuell: sog. quick fixes?
7. Innergemeinschaftlicher Erwerb
a) Verstoß gegen die Deklarationspflichten
b) Voraussetzung: die Warenankunft im Inland
c) Innergemeinschaftliche Lieferung / innergemeinschaftlicher Erwerb – Abschaffung des „Pommes-Erlasses“!
d) Innergemeinschaftliche Lieferung: USt-IdNr. notwendige Voraussetzung
e) Die Finanzverwaltung hält an ihrer strengen Auffassung fest
f) Überprüfung der USt-IdNr.
8. Jeder Fehler bei der Umsatzsteuer kostet bares Geld – die richtigen Nachweise im Exportgeschäft (Pkw und andere)
9. Versandhandel
10. Vorsicht: Umsatzsteuerrisiko Amazon – Vertriebsbesonderheiten

III. Reverse-Charge in der Praxis
1. (Ausländischer) Leistungsempfänger verwendet deutsche USt-IdNr.
2. Unternehmer im Ausland: Ist eine Ansässigkeitsbescheinigung erforderlich?
3. Inländische Betriebsstätte | Umsatzsteuerliche Niederlassung
4. Gefahrenpunkt § 13b UStG – Probleme erkennen und Lösungsvorschläge für die Praxis
5. Risikobereiche
6. Lösungsmöglichkeiten – Sensibilisierung
7. „Vorsicht“ vor der Vereinfachungs- bzw. Vertrauensschutzregelung
8. Wirkungen „falscher Steuerausweis“ durch inländischen Leistungserbringer
9. Ausländischer Leistungserbringer rechnet trotz § 13b UStG mit ausländischer USt ab
10. Aktuell: generelle Umkehrung der Steuerschuldnerschaft?

IV. B2B und andere grenzüberschreitende Dienstleistungen
1. B2B betreffend EU-Ausland und Drittstaaten
2. Praxisproblem: (kein) Nachweis der Abnehmer in der EU und im Drittland
a) Gefahr: Steuerpflicht in DE bei Betriebsprüfung
b) Abwehrargumentation und Vertrauensschutz
3. Abgrenzung Grundstücksleistungen
a) Sonderfall Bau- und Montage
b) Aktuelles zu den grundstücksbezogenen Dienstleistungen
4. Akutes Problem: MOSS-Verfahren oftmals ignoriert
a) Gefahrenpunkt Nachzahlung
b) Organisatorische Anforderungen
c) Checkliste

V. Weitere interessante Bereiche
1. Umsatzsteuer – Kontrollverfahren
2. Risikofaktor Rechnung – Checkliste: Rechnungsangaben grenzüberschreitend
3. Rechtsprechung, u.a. Soll-Versteuerung europarechtswidrig?
4. Kurzhinweis: andere Länder – andere Pflichten?
5. Ausländischer Fiskus setzt Steueransprüche durch
6. Fallkonstellationen

 

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