Die steuerliche Immobilienbewertung richtet sich zwingend nach den Regelungen des BewG. Allerdings hat der Steuerzahler die Möglichkeit, den niedrigeren gemeinen Wert durch ein fundiertes Sachverständigengutachten nachzuweisen.

Das Skript erläutert anschaulich, welche Regelungen i.R.d. steuerlichen Immobilienbewertung maßgebend sind. Dazu wird die Bewertung von unbebauten Grundstücken ebenso dargestellt wie das steuerliche Vergleichs-, Ertrags- und das Sachwertverfahren. Das Sachwertverfahren ist seit dem 1.1.2016 vollständig angepasst worden. Die hierzu ergangenen gleichlautenden Erlasse sind in die neuen Erbschaftsteuer-Richtlinien 2019 eingegangen.

 

 

Seitenumfang: ca. 215 Seiten
Bindungsart: gebunden
Preis: 39.00 Euro (zzgl. gesetzl. USt.)
Rechtsstand, bzw. Erscheinungsdatum: Juli 2020
Autor(en): Dipl.-Finw. Wilfried Mannek

 

Inhaltsverzeichnis

 

I. Steuerliche Immobilienbewertung
1. Umfang des Grundvermögens
Abgrenzungserlass Betriebsvorrichtungen; Definition der Grundstücksarten
2. Bewertung von unbebauten Grundstücken
Bodenrichtwerte der Gutachterausschüsse; wertbeeinflussende Merkmale
3. Vergleichspreisverfahren
Maßgeblichkeit von Vergleichsfaktoren; Bedeutung eines einzelnen Kaufpreises
4. Ertragswertverfahren
Ermittlung des Gebäudeertragswerts; Kapitalisierung des Gebäudereinertrags; wirtschaftliche Gesamtnutzungsdauer; übliche Miete
5. Sachwertverfahren
Ermittlung des Gebäudesachwerts; Alterswertminderung; Ansatz eines Mindestwert-Restwerts; Tabelle Regelherstellungskosten; Wertzahlen; Brutto-Grundfläche; besonders werthaltige Außenanlagen
6. Nachweis eines niedrigeren Grundbesitzwerts
Qualität des Gutachtens und Umfang der steuerlichen Auswirkung; Kriterienkatalog zur Prüfung eines Sachverständigengutachtens; Kaufpreis als Nachweis; Berücksichtigung von Belastungen durch Nutzungsrechte

 

II. Steuerlichen Unternehmensbewertung im vereinfachten Ertragswertverfahren (§§ 199 ff. Bewertungsgesetz)
1. Abgrenzung der Bewertungsmethoden und Feststellungslast
Grenzen der Zulässigkeit der vereinfachten Ermittlung; Auslegung des Begriffs des „offensichtlich unzutreffenden Ergebnisses“
2. Formel des vereinfachten Ertragswertverfahrens
Ermittlung des Jahresertrags; Korrekturen des Gewinns – Hinzurechnungen/Abrechnungen; Ansatz des nicht betriebsnotwendigen Vermögens; Erfassung von Beteiligungen an anderen Unternehmen; Behandlung der Wirtschaftsgüter des jungen Betriebsvermögens; Maßgeblichkeit des Kapitalisierungsfaktors
3. Ermittlung des Substanzwerts als Mindestwert
Differenzierter Ansatz des Firmenwerts; unerwünschter Kaskadeneffekt des Substanzwerts bei Beteiligungen; Vereinfachungsregeln bei vom Besteuerungszeitpunkt abweichendem Abschlusszeitpunkt
4. Besonderheiten bei Personengesellschaften
Aufteilung des Gesamthandsvermögens; Ansatz des Sonderbetriebsvermögens; Exkurs: geänderte Aufteilung des Verwaltungsvermögens
5. Besonderheiten bei Kapitalgesellschaften

 

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