Die umsatzsteuerrechtliche Organschaft ist seit Jahren im Wandel und ein wiederkehrender Streitpunkt zwischen Steuerpflichtigen und Finanzverwaltung. Hintergrund ist, dass es in Deutschland kein Antragsverfahren gibt, wie es andere EU-Mitgliedstaaten vorsehen.
Die Erfassung und die Bewertung von geldwerten Vorteilen lösen eine Vielzahl von Praxisfragen aus: Bleiben Sachbezüge steuerfrei? Sind die geldwerten Vorteile lohnsteuerpflichtig, und kann eine Lohnsteuerpauschalierung angewandt werden?
Verstärkt wird gegenwärtig die Anwendung der Tarifermäßigung nach § 34 Abs. 1 EStG auf staatliche Corona-Hilfen beantragt. Es wird darauf verwiesen, dass diese als Entschädigung nach § 24 Nr. 1 Buchst. a) oder b) i.V.m. § 34 Abs. 2 Nr. 2 EStG zu behandeln seien.
Mit dem JStG 2020 hat der Gesetzgeber eine Homeoffice-Pauschale eingeführt. Für die Jahre 2020 und 2021 kann für jeden Tag, an dem eine betriebliche oder berufliche Tätigkeit ausschließlich zu Hause erbracht wird, ein pauschaler Betrag von 5 EUR steuerlich geltend gemacht werden.
Nach einer aktuellen Information des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) ist ab sofort die Antragstellung für die Neustarthilfe Plus möglich. Sie kann für die Fördermonate Juli bis September 2021 allerdings zunächst nur per Direktantrag im eigenen Namen beantragt werden.
Das Seminar „Aktuelle Umsatzsteuer“ dient Ihnen als Jour Fixe, der Ihnen die aktuellen Problemfelder in der Umsatzsteuer aufzeigt und Ihnen Lösungsmöglichkeiten für die Praxis mitgibt. Ein „Muss“ für jeden, der bei der Umsatzsteuer mitreden will.
Der Niedersächsische Landtag hat in der Plenarsitzung am 7.7.2021 das vom Land selbst entwickelte Grundsteuergesetz verabschiedet. Niedersachsen ist damit das zweite Bundesland nach Baden-Württemberg, das vom Modell des Bundes abweicht und ein eigenes Grundsteuergesetz hat.
Neue Führungsköpfe bei DStV und DStI – verwaltungsgerichtliche Vertretungsbefugnis bei den Corona-Hilfen – Modernisierung der Betriebsprüfung – Schonfrist für Jahresabschlüsse 2020 – Qualitätssicherung in der Kanzlei – neue Berichtspflichten auf EU-Ebene. Erfahren Sie jetzt in der aktuellen Ausgabe, wofür sich der DStV – teils erfolgreich
Mit Wirkung zum 01.07.2021 tritt die zweite Stufe des Mehrwertsteuer-Digitalpakets in Kraft. Neben kleineren Änderungen in § 3c UStG (zukünftig Fernverkauf statt Versandhandel) bringt die Gesetzesänderung insbesondere die Einführung der vereinfachten Meldepflicht (sog. One-Stop-Shop, kurz OSS) für den Bereich des Fernverkaufs mit sich.
Vermehrt stellt sich die Frage nach dem Kostenabzug von Corona-Masken. Der Bundesrat hatte gefordert, einen pauschalen Sonderausgabenabzug im VZ 2020 und 2021 in Höhe von 200 EUR bzw. 400 EUR (Einzel-/Zusammenveranlagung) einzuführen. Diese Forderung hat sich nicht durchgesetzt.
§ 7g EStG hat zuletzt durch das JStG 2020 zahlreiche Änderungen erfahren. Eine weitere gesetzliche Änderung hat der Bundestag nunmehr durch das Gesetz zur Modernisierung des Körperschaftsteuerrechts beschlossen.
Der BFH hat sich mit Urteil v. 16. Dezember 2020 zur ersten Tätigkeitsstätte geäußert. Der BFH erachtet die Revision für unbegründet und weist sie daher zurück. Die Fahrtkosten sind im Ergebnis nur nach den Regelungen der Entfernungspauschale geltend zu machen.
Arbeitgeber haben vom steuerpflichtigen und nicht pauschalierten Arbeitslohn ihrer Arbeitnehmer Lohnsteuer einzubehalten und an das Finanzamt abzuführen. Der Bundesrechnungshof hat sich nunmehr mit dem Faktorverfahren auseinandergesetzt. Er stellt fest, dass das Faktorverfahren weder wirksam noch wirtschaftlich sei.