Status Buchung möglich

Seminar-ID 2021-222

Referent Michael Brügge, HDI Versicherung
Richard Harder, HDI Versicherung

Ort und Termin 04.10.2021, 14:00 Uhr – 17:30 Uhr, Hannover
Steuerberaterverband Niedersachsen Sachsen-Anhalt e.V., Verbandsgeschäftsstelle, Zeppelinstraße 8, 30175 Hannover – Bitte nutzen Sie das Parkhaus des HCC –
05.10.2021, 09:00 Uhr – 12:30 Uhr, Braunschweig
Hotel Michel, Berliner Platz 3, 38102 Braunschweig
06.10.2021, 09:00 Uhr – 12:30 Uhr, Bad Zwischenahn/Ohrwege
Gesellschaftshaus Ohrweger Krug, Querensteder Str. 1, 26160 Bad Zwischenahn/Ohrwege
07.10.2021, 14:00 Uhr – 17:30 Uhr, Melle-Osnabrück
Van der Valk Hotel, Wellingholzhausener Straße 7, 49324 Melle
11.10.2021, 14:00 Uhr – 17:30 Uhr, Magdeburg
Haus der Steuerberater, Zum Domfelsen 4, 39104 Magdeburg

Gebühren Die Gebühr je Teilnehmer beträgt Euro 65,00 und beinhaltet die Arbeitsunterlage sowie die erweiterte Pausenbewirtung.

Seminarinhalte – Insolvenzrechtliche Warnpflichten bei der Jahresabschlusserstellung unter Berücksichtigung der Fortentwicklung des Sanierungs- und Insolvenzrechts –



Die Beratung von Unternehmen, die von der Corona-Pandemie betroffen sind, birgt hohe Haftungsgefahren. Kommt es trotz der Gewährung von Soforthilfen, Kurzarbeitergeld usw. zur Insolvenz, droht vor allem eine Inanspruchnahme durch die Insolvenzverwalter/innen. Aus deren Sicht ist die Inanspruchnahme der Steuerberaterin / des Steuerberaters ein probates Mittel zur Masseanreicherung, sofern die Realisierung von Ansprüchen gegen die Geschäftsleitung etwa wegen einer masseschmälernden Zahlung nach § 15b Abs. 1 S. 1 InsO an deren mangelnden Leistungsfähigkeit scheitert. Denn die Steuerberaterin / der Steuerberater kannte regelmäßig die wirtschaftliche Schieflage des Unternehmens. Zudem ist bei ihr/ihm genügend Liquidität vorhanden, denn sie/er muss ja hinsichtlich ihrer/seiner Haftungsgefahren eine Berufshaftpflichtversicherung unterhalten.

Das Seminar befasst sich mit Zweifelsfragen hinsichtlich der Going-Concern-Prüfung nach § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB und der insolvenzrechtlichen Warnpflicht nach § 102 StaRUG bei der Jahresabschlusserstellung für von der Corona-Pandemie betroffenen Unternehmen. Welche Anforderungen sind an eine explizite Fortführungsprognose oder Einzelmaßnahme der Geschäftsleitung zur Ausräumung von Zweifeln an der Fortführung der unternehmerischen Tätigkeit zu stellen? Darf die Steuerberaterin / der Steuerberater auf Aussagen der Geschäftsleitung vertrauen, wonach mit Blick auf die Liquiditätsprobleme eine Kapitalerhöhung geplant sei? Muss die Steuerberaterin / der Steuerberater den Erstellungsauftrag niederlegen, wenn die Geschäftsleitung trotz nicht ausgeräumter Zweifel auf die Bilanzierung mit Fortführungswerten besteht? Wie weit reicht die insolvenzrechtliche Warnpflicht? Was ist zu tun, wenn die Geschäftsleitung trotz eines erteilten Warnhinweises das Vorliegen eines Insolvenzgrundes nicht prüft? Muss auch in diesem Fall das Mandat beendet werden, um eine Beihilfe zur Insolvenzverschleppung zu vermeiden? Ist die Insolvenzverwalterin / der Insolvenzverwalter hinsichtlich der Geltendmachung eines Insolvenzverschleppungsschadens überhaupt aktiv legitimiert?

Neben diesem Schwerpunktthema wird auf Änderungen im Insolvenzrecht durch das SanInsFoG und aktuelle Entwicklungen im beruflichen Haftungsrecht für Steuerberater/innen eingegangen.

Risikovorsorge liegt nicht nur in Ihrem eigenen Interesse, sondern auch im Interesse der Versicherungswirtschaft. Je weniger Schäden anfallen, desto besser für beide Seiten. Deshalb erhalten alle Seminarteilnehmer/innen, die ihre Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung zu den attraktiven Verbandskonditionen bei HDI abgeschlossen haben, einen zusätzlichen Prämiennachlass in Höhe von 10 % auf den persönlichen Nettojahresbeitragsanteil. HDI ist damit der einzige Versicherer, der ein Risikomanagement bei Steuerberatern und Steuerberaterinnen so-wohl durch kompetente Fachreferenten/Fachreferentinnen fördert als auch finanziell honoriert.

Die Teilnahme an dem Qualitätssicherungsprogramm wird für Verbandsmitglieder, die bei der HDI Versicherung AG eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung abgeschlossen haben, mit einem Prämiennachlass honoriert.

Voraussetzungen für einen 10 %igen Prämiennachlass in der VH-Versicherung
1. Teilnahme an diesem Risikomanagement-Seminar
2. Nachweis von Fortbildungsveranstaltungen durch den Verband durch die einzelnen Teilnahmezertifi-kate im Mitgliederbereich

Anmerkung:
Bei Nachweis der Fortbildung erhält der Teilnehmer / die Teilnehmerin einen 10 %igen Nachlass auf seinen persönlichen Nettojahresprämienanteil. Die Summe aller qualitätsbezogenen Nachlässe ist auf 3.000 Euro begrenzt.

 

 

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