An die niedersächsische Steuerverwaltung (Finanzämter, Steuerakademie, Landesamt für Steuern Niedersachsen) gerichtete E-Mails, die Microsoft-Office-Anhänge (wie z. B. Word-, Excel- oder Power-Point-Dokumente) und/oder Hyperlinks enthalten, werden von dieser ab sofort wieder uneingeschränkt angenommen.

Die Sperrung solcher E-Mails war notwendig geworden, nachdem Cyberkriminelle seit Mai 2019 auch die niedersächsische Landesverwaltung mit der Schadsoftware „Emotet“ angegriffen hatten, die in Dateianhängen und Hyperlinks gefälschter E-Mails versteckt wurde. Die Systeme der niedersächsischen Steuerverwaltung und die Daten der Steuerbürgerinnen und Steuerbürger blieben durch die verschärften technischen Sicherheitsmaßnahmen unversehrt.

In den vergangenen Monaten wurden die technischen Sicherheitsvorkehrungen seitens der intern zuständigen IT-Verantwortlichen stetig weiterentwickelt, da der Schutz sensibler (steuerlicher) Daten in der Steuerverwaltung höchste Priorität hat. Zwischenzeitlich hatte der Arbeitskreis LStN eine Verfahrensweise erarbeitet, dass zumindest reine Textmails verschickt werden konnten (vgl. unsere Meldung v. 24.6.2020).

Sollen Einsprüche, Anträge auf Fristverlängerung, Anträge auf Anpassung von Vorauszahlungen, die Änderung der Adresse, die Änderung der Bankverbindung oder sonstige Mitteilungen an das Finanzamt übermittelt werden, wird nach wie vor empfohlen, hierfür das einfache und sichere Verfahren ELSTER (www.elster.de) zu verwenden.

 

 

Siehe auch PM des LStN v. 30.4.2021 >>

 

 

 

Stand: 06.05.2021

StBV