Die Lohnpfändung erfolgt bei privat-rechtlichen Forderungen auf Gläu-bigerantrag durch das Amtsgericht als Vollstreckungsgericht. Dies ist i.d.R. das Amtsgericht, in dessen Bezirk der Arbeitnehmer zu Beginn der Zwangsvollstreckung seinen allgemeinen Wohnsitz hat (§§ 13-16 ZPO, 828 Abs. 2 ZPO, hilfsweise gilt § 23 ZPO für Arbeitnehmer,
I. Bedeutung der Modernisierung des Besteuerungs- verfahrens für die Betriebsprüfung Die Bedeutung der Digitalisierung im Besteuerungsverfahren nimmt zu. “Herzstück“ des zum 1.1.2017 in Kraft getretenen Gesetzes zur Moderni-sierung des Besteuerungsverfahrens ist die Verstärkung der ausschließ-lich automationsgestützten Steuerfestsetzung und deren Verifikation durch den Einsatz von Risikomanagement-Systemen
Was klientenorientierte Honorargestaltung bringt Immer wieder werde ich mit der Frage konfrontiert, ob sich die Beschäftigung mit einer klientenorientierten Honorargestaltung lohnt. In einem Newsletter-Beitrag habe ich diese Frage ja ausführlich und eindeutig mit „Ja“ beantwortet. Viele Steuerberater scheuen (noch) die Mühe, strukturierte Leistungsangebote zu erstellen,
III. Verschmelzung unter Kapitalgesellschaften 1. Einführung Die Verschmelzung von Rechtsträgern, also auch von Kapitalgesellschaf-ten, wird seit dem 1. Januar 1995 gesellschaftsrechtlich vornehmlich durch das Umwandlungsgesetz (UmwG) geregelt. Das Umwandlungsgesetz zählt in seinem § 1 erschöpfend die dort geregelten Arten der Umwand-lung auf: • Verschmelzung •
Teinahmebedingungen 1. Teilnahmeberechtig sind alle natürlichen Personen, die mindestens 18 Jahre alt und in Deutschland wohnhaft sind. Das Gewinnspiel ist auf Deutschland beschränkt. An der Verlosung des Preises nehmen alle teil, die die Facebook-Seite des Verbandes (www.facebook.com/steuerberaterverband) liken sowie den Gewinnspiel-Post liken und kommentieren. Das
I.          Erbschaftsteuerreformgesetz 2016 1.         Gesetzgebungsverfahren, verfassungsrechtliche Fragen a)        BVerfG vom 17.12.2014 Mit dem „Gesetz zur Anpassung des Erbschaft- und Schenkungssteuergesetzes an die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts“ v. 4.11.2016[1] hat der Steuergesetzgeber die Vorgaben des Urteils des 1. Senats des BVerfG v. 17.12.2014[2] umgesetzt. Die Entscheidung des BVerfG ist aufgrund
A.       Einleitung I.          Grundfragen des Gesellschafterstreits Gesellschaftsverhältnisse sind wie alle Dauerrechtsbeziehungen streitanfällig. Im besonderen Maße gilt dies für personalistisch strukturierte Gesellschaften wie die mittelständische GmbH oder GmbH & Co. KG. Solche Gesellschaften setzen wechselseitiges Vertrauen unter den Gesellschaftern voraus.[1] Im Streitfall verkehrt sich das besondere
3. Änderungen für Kleinstgesellschaften   3.1 Schwellenwerte für Kleinstgesellschaften • Eine Klassifizierung als Kleinstkapitalgesellschaft erfordert, dass die Gesellschaft an den Abschlussstichtagen von zwei aufeinanderfolgenden Geschäftsjahren mindestens zwei der drei in § 267a Abs. 1 Satz 1 HGB genannten Schwellenwerte nicht übersteigt. • Die quantitativen Ausprägungen
A.      Vor- und Nachteile I.         Vergleich mit „großer“ bzw. „normaler“ AG Nur ein Bruchteil der ca. 15.000 AG sind börsennotiert.[1] Im Übrigen ist die Erscheinungsform vielfältig. Die sog. „kleine AG“ ist keine Gesellschaft eigener Rechtsform. Sie ist eine reguläre AG, auf die grundsätzlich sämtliche Regelungen
I.         Unentgeltliche Übertragung von Mitunternehmeranteilen nach § 6 Abs. 3 EStG 1.       Einführung Wie bei der unentgeltlichen Aufnahme einer natürlichen Person in ein Einzelunternehmen ordnet § 6 Abs. 3 EStG auch bei der unentgeltlichen Übertragung eines gesamten Mitunternehmeranteils sowie der unentgeltlichen Übertragung eines (Bruch-)Teils eines
Aktuelles aus Gesetzgebung, Rechtsprechung und Verwaltung 1. Änderung: § 50i EStG a) Historischer Hintergrund Zur Vermeidung der Aufdeckung stiller Reserven bei einem Wegzug (§ 6 AStG), bei einer Umstrukturierung (§ 20 UmwStG) oder bei der Überführung von Wirtschaftsgütern (§ 4 Abs. 1 S. 3 und
III. Aufbau und System des UZK Der UZK spiegelt die Doppelnatur des Zollrechts wider: Einerseits gibt er (die klassischen) Antworten auf abgabenrechtliche Fragestellungen, andererseits kleidet er Institute der Handelspolitik in ein Rechtsgewand. Klassische Gegenstände des Abgabenrechts sind das Zollschuld(ner)-, Zolltarif- und Zollwertrecht, während mit der
Bemessungsgrundlage für die Körperschaftsteuer ist das zu versteuernde Einkommen, auf welches die Körperschaftsteuer mit einem Steuersatz i.H.v. 15 % festgesetzt wird. Die körperschaftsteuerlichen Vorschriften beruhen u.a. auch darauf, dass Kapitalgesellschaften nach der Rechtsprechung des BFH keine Pri-vatsphäre haben. Aus Gründen der steuerlichen Gleichbehandlung ist es
A. Verfassungsmäßigkeit der Betriebsaufspaltung Das Bundesverfassungsgericht hat bereits mehrfach entschieden, dass die Anwendung des Rechtsinstituts der Betriebsaufspaltung verfassungsgemäß ist.[1] Im Schrifttum wird die Rechtsprechung zum Teil kritisiert.[2] Im Wesentlichen wird eingewandt, dass eine gesetzliche Grundlage fehle, die die Voraussetzungen und Rechtsfolgen der Betriebsaufspaltung bestimmen. Hierdurch
Besonderheiten bei Streubesitzdividenden Sog. Streubesitz-Dividenden (z.B. offene und verdeckte Gewinnausschüttungen), die einer inländischen Körperschaft von einer in- oder ausländischen Kapitalgesellschaft oder Genossenschaft nach dem 28.2.2013 zufließen, sind nach § 8b Abs. 4 KStG dann voll steuerpflichtig, wenn die Beteili­gung an der Tochter-Kapitalgesellschaft zu Beginn des
Das Einstellungsgespräch: Wann darf gelogen werden? Einschlägige Rechtsvorschriften (Auszug): 123 BGB (Anfechtbarkeit wegen Täuschung oder Drohung) (1) Wer zur Abgabe einer Willenserklärung durch arglistige Täuschung oder widerrechtlich durch Drohung bestimmt worden ist, kann die Erklärung anfechten. … 124 BGB (Anfechtungsfrist) (1) Die Anfechtung einer nach
Übertragung einzelner Wirtschaftsgüter des Privatvermögens in das Betriebsvermögen einer Gesamthand Gründe für die Übertragung Mit der Übertragung von Wirtschaftsgütern des Privatvermögens in das Betriebsvermögen einer Gesamthand können unterschiedliche Ziele verfolgt werden. Abhängig vom verfolgten Ziel, wäre steuerlich zu entscheiden, ob eine Einbringung oder eine Einlage
Erfahren Sie hier mehr über die Inhalte der Seminarunterlage! I.         Entwurf eines Schreibens zum Verlustabzug bei Körperschaften, BMF vom 15.4.2014 Das BMF hatte im April 2014 den 22-seitigen Entwurf eines Schreibens zur Anwendung des § 8c KStG unter Berücksichtigung der Konzernklausel in der Fassung des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes
Erfahren Sie hier mehr über die Inhalte der Seminarunterlage zur Thematik der Personenunternehmen! Gesetzesänderungen – soweit Auswirkungen auf die Besteuerung von Personenunternehmen/  Personengesellschaften 2016 Nachfolgend werden die sich aus aktuellen Gesetzesänderungen ergebenden Änderungen für Personenunternehmen aufgezeigt. I. Steueränderungsgesetz 2015 Vormals: Gesetz zur Umsetzung der Protokollerklärung zum