Was heißt eigentlich Führen? Führen heißt,  einen Mitarbeiter bzw. eine Gruppe unter Berücksichtigung der jeweiligen Situation und der eigenen Person auf ein gemeinsames Ziel hin zu beeinflussen. Eine Führungskraft fördert die Leistungsbereitschaft und die Leistungsfähigkeit der Mitar-beiter sowie Ihr Zusammengehörigkeitsgefühl in der Gruppe. Berücksichtigt sie auch
Prüfungsmethoden der Finanz.mter – Kalkulation – Geldverkehrsrechnung – .u.erer und Innerer Betriebsvergleich – Zeitreihenvergleich – Mathematisch/Statistische Methoden   Typische Fragen / Sorgen – Kontrolle des Betriebsprüfers? – Welcher Aufwand droht? – Verfahrensdauer? – Umfang der Mitwirkungspflicht? – Spezialkenntnisse (EDV, Mathematik)? – Externe Hilfe? – Sch.tzung
A. Umwandlung einer Kapitalgesellschaft in eine Personengesellschaft I. Wertansatzwahlrecht / Nichtberücksichtigung stiller Lasten 1. Überblick Die Verschmelzung einer Körperschaft auf eine Personengesellschaft ist beim zuständigen Registergericht anzumelden, § 16 UmwG. Der Anmeldung ist nach § 17 Abs. 2 UmwG eine Schlussbilanz beizufügen, die den Vorschriften
Gesetzliche Änderungen sowie Änderungen der neuen Anlagen KAP, KAP-BET und KAP-INV I. Investmentsteuerrecht – Rechtslage bis zum 31.12.2017 1. Grundzüge Der Grundgedanke des ausgelaufenen Rechtes war es, dass Erträge aus Investmentfonds im Rahmen des Investmentsteuergesetzes (InvStG) nach einem Transparenzprinzip besteuert werden. Inländische Investmentvermögen waren bis
I. EINFÜHRUNG A. CHANCEN, RISIKEN, ANWENDUNGSFÄLLE VON FAMILIEN-POOLS Vorteile: ♦ Veräußerungsbeschränkung ♦ Weiterverwaltung und Veräußerung durch Übergeber ♦ Steuerung der Vertretungsbefugnisse ♦ Erhalt der Veräußerungs- und Belastungsmöglichkeit ♦ Steuerung der Vererblichkeit ♦ Beschränkung von Abfindungen ♦ Vermeidung von Pflichtteilsansprüchen durch (ungleiche) Vermögenszuwendung ♦ Privat- oder
A. Einleitung Das einzelne Finanzamt mag zunächst nicht alles wissen, die Finanzverwaltung insgesamt verfügt aber über ein umfassendes Wissen über die Steuerpflichtigen, welches auch zunehmend zielgerichtet mobilisiert wird. Bessere (länderübergreifende) Vernetzung der Finanzbehörden untereinander, aber auch mit anderen Landes- und Bundesbehörden, der Einsatz von Risikomanagement- und Prüfsoftware, die Schulung von
I. Begriff und Rechtsquellen des internationalen Steuerrechts Unter dem Begriff des Internationalen Steuerrechts versteht man die Gesamtheit aller Normen, die sich mit der Besteuerung grenzüberschreitender Sachverhalte befassen. Dies sind zum Einen die Normen des nationalen Steuerrechts, zum Anderen insbesondere die  Doppelbesteuerungsabkommen sowie das Recht der Europäischen Union (EU-Recht). Bezüglich des
I. Rechtsprechung zur Ertragsbesteuerung – Einkünfte aus ruhendem Gewerbebetrieb – Voraussetzungen einer Betriebsaufspaltung bei unentgeltlicher Grundstücksüberlassung – Abfärbung negativer gewerblicher Einkünfte? – Abfärbung bei gewerblichen Beteiligungseinkünften – Verpächterwahlrecht bei Beendigung unechter Betriebsaufspaltung – Keine steuerrelevante Unterbeteiligung ohne Einlage II. Rechtsprechung zur Gewerbesteuer – § 7
A. Sofortmaßnahmen im Handel zwischen Mitgliedstaaten ab 2020 („Quick Fixes“) I. Endgültiges Mehrwertsteuersystem Auf lange Sicht plant die Europäische Kommission die Einführung eines endgültigen Mehrwertsteuersystems, in dem das Bestimmungslandprinzip umfassend verwirklicht werden soll. Die bisherige Steuerfreiheit von Lieferungen in andere EU-Mitgliedsstaaten soll abgeschafft werden. Stattdessen hat
Das Bundesverfassungsgericht hatte mit Urteil vom 17. Dezember 20141 Teile des Erbschaft- und Schenkungsteuergesetzes verworfen. Leider reit sich dieses Urteil ein in eine ständige Folge seit den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Man mag dem Gesetzgeber zu Gute halten, dass nunmehr nur Teile des Gesetzes als verfassungswidrig erklärt wurden
A. Systematik der Reiseleistungen I. Grundlagen | Hintergrund Die Besteuerung von Reiseleistungen nach § 25 UStG zählt zu den besonderen Besteuerungsformen. • maßgebend ist die Differenz von Reiseerlösen und Reisevorleistungen = Besteuerungsgrundlage • „Verstoß“ gegen das allgemeine System der Umsatzbesteuerung mit Vorsteuerabzug Die Sonderregelung des
A. Gesetzliche Neuregelungen I. Topaktuell: Reform des EU-MwSt-Systems oder EU-Terminus „quick fixes“. Das was bereits für 2019 geplant war, kommt nun zum 1.1.2020. Rat der EU, Pressemitteilung Nr. 715/18 v. 4.12.2018: Zwischenlösungen um spezielle Praxis-Probleme zu lösen, bis ein neues Mehrwertsteuersystem eingeführt wird  Jahressteuergesetz
Notwendigkeit von Compliance in der StB-Praxis und bei Mandanten • Durch das Geldwäschegesetz (GWG) und die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und dem AEAO zu § 153 AO („Steuer-IKS“ ) wird der Druck zur Implementierung von Compliance-Programmen bzw. Compliance-Systemen nun auch im steuerberatenden Beruf und mittelständischen Mandantenunternehmen massiv
A. Zur drohenden Anzeigepflicht für Steuergestaltungsmodelle I. Anzeigepflicht für grenzüberschreitende Gestaltungen (1) Am 25.5.2018 ist die Richtlinie (EU) 2018/822 des Rates zur Änderung der Richtlinie 2011/16/EU bezüglich des verpflichtenden automatisierten Informationsaustausches im Bereich der Besteuerung über meldepflichtige grenzüberschreitende Gestaltungen verabschiedet worden.1 Sie ist nach ihrem
A. Vereinsgründung Steuerberater können aus zwei Motiven an den Gründungshandlungen eines Vereins beteiligt sein. Sei es, dass sie als Mitglied selber einen Verein gründen, sei es, dass sie als steuerliche Berater den Auftrag erhalten, die Vereinsgründung zu begleiten. Im zweiten Fall ist zu beachten, dass
III. Zweckbetriebe Ein Zweckbetrieb liegt vor, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind: − Die wirtschaftliche Tätigkeit muss in ihrer Gesamtausrichtung dazu dienen, die steuerbegünstigten satzungsmäßigen Zwecke zu verwirklichen. − Nur durch solche wirtschaftlichen Tätigkeiten können die satzungsmäßigen Zwecke erreicht werden. − Der von der wirtschaftlichen Tätigkeit
2. Vorwort zur Technik Wir bilden keine Techniker und keine Programmierer aus! Es geht um Möglichkeiten und Ideen zur Datenverarbeitung. In der Steuerkanzlei muss das Datenhandling beherrscht werden, und es muss verstanden werden was die Datenstapel bedeuten. 3. Art der zu verarbeitenden Daten 3.1. Eingangs-
1.1 Die Bilanz der Komplementär-GmbH  • Im Regelfall ist die Kpl-GmbH nicht am Vermögen der KG beteiligt, so dass auf der HBil-Aktivseite keine KG-Beteiligung zu aktivieren ist und demzufolge auch keine Beteiligungserträge in der GuV-Rechnung zu erfassen sind. • Nahezu regelmäßig besteht ein Darlehensverhältnis zur
I. Bedeutung der Modernisierung des Besteuerungs- verfahrens für die Betriebsprüfung Die Bedeutung der Digitalisierung im Besteuerungsverfahren nimmt zu. “Herzstück“ des zum 1.1.2017 in Kraft getretenen Gesetzes zur Moderni-sierung des Besteuerungsverfahrens ist die Verstärkung der ausschließ-lich automationsgestützten Steuerfestsetzung und deren Verifikation durch den Einsatz von Risikomanagement-Systemen
A. Einleitung Das Honorar ist der letzte Prüfstein aller Anstrengungen des Kanzlei-Managements.Das Honorar ist auch der stärkste Hebel der Ergebnisverbesserung.Über Jahrzehnte hinweg wurde dem Erfolgsfaktor „Preis“ in der Steuerberatungzu wenig Beachtung geschenkt. Daraus resultiert eine nicht zu leugnendeUnsicherheit in Bezug auf Preisfindung, -festsetzung und -durchsetzungim
Aufgaben des Eigenkapitals A und Problematik der Kapitalabgrenzung Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Finanzkrise und dadurch erschwerter Kreditfinanzierung kommt dem Eigenkapital als Kennzahl eine überragende Bedeutung zu. – Damit wird die richtige Abgrenzung und ein korrekter  (handels-)bilanzieller  Ausweis zu einer unabdingbaren Voraussetzung. – Typischerweise
I. Aktuelles aus Gesetzgebung, Rechtsprechung und Verwaltung Seit längerem stehen diverse deutsche Steuerrechtsnormen wegen unzulässigem Beihilfecharakter auf dem europarechtlichen Prüfstand. Denn der Abbau von Beschränkungen durch den Binnenmarkt hat zu einem Steuerwettbewerb zwischen den Mitgliedsstaaten geführt. Zur Begrenzung eines schädlichen Wettbewerbs und Identifikation von Sonderfällen
Rechnung als formelle Voraussetzung Unterscheidung zwischen den materiellen und formellen Voraussetzungen des Vorsteuerabzugs. Der Besitz einer ordnungsgemäß ausgestellten Rechnung ist eineformelle Voraussetzung (EuGH v. 21.11.2018 – C-664/16, Vădan). Vorsteuerabzug kann nicht verweigert werden, wenn keine Rechnungvorliegt, aber der Unternehmer die materiellen Voraussetzungen, z. B. durch
II. Tücken bei Partnerschaften Die Ursachen für Misserfolge bei der Bildung einer Partnerschaft liegenhauptsächlich in der Missachtung der „weichen Faktoren“: 1. Die „Chemie“ unter den Partnern stimmt nichtDen richtigen Partner zu finden, ist eine der größten Herausforderungen,denn schließlich soll eine Partnerschaft nicht gleich nach wenigen
Die Lohnpfändung erfolgt bei privat-rechtlichen Forderungen auf Gläu-bigerantrag durch das Amtsgericht als Vollstreckungsgericht. Dies ist i.d.R. das Amtsgericht, in dessen Bezirk der Arbeitnehmer zu Beginn der Zwangsvollstreckung seinen allgemeinen Wohnsitz hat (§§ 13-16 ZPO, 828 Abs. 2 ZPO, hilfsweise gilt § 23 ZPO für Arbeitnehmer,
Was klientenorientierte Honorargestaltung bringt Immer wieder werde ich mit der Frage konfrontiert, ob sich die Beschäftigung mit einer klientenorientierten Honorargestaltung lohnt. In einem Newsletter-Beitrag habe ich diese Frage ja ausführlich und eindeutig mit „Ja“ beantwortet. Viele Steuerberater scheuen (noch) die Mühe, strukturierte Leistungsangebote zu erstellen,
III. Verschmelzung unter Kapitalgesellschaften 1. Einführung Die Verschmelzung von Rechtsträgern, also auch von Kapitalgesellschaf-ten, wird seit dem 1. Januar 1995 gesellschaftsrechtlich vornehmlich durch das Umwandlungsgesetz (UmwG) geregelt. Das Umwandlungsgesetz zählt in seinem § 1 erschöpfend die dort geregelten Arten der Umwand-lung auf: • Verschmelzung •
Teinahmebedingungen 1. Teilnahmeberechtig sind alle natürlichen Personen, die mindestens 18 Jahre alt und in Deutschland wohnhaft sind. Das Gewinnspiel ist auf Deutschland beschränkt. An der Verlosung des Preises nehmen alle teil, die die Facebook-Seite des Verbandes (www.facebook.com/steuerberaterverband) liken sowie den Gewinnspiel-Post liken und kommentieren. Das
I.          Erbschaftsteuerreformgesetz 2016 1.         Gesetzgebungsverfahren, verfassungsrechtliche Fragen a)        BVerfG vom 17.12.2014 Mit dem „Gesetz zur Anpassung des Erbschaft- und Schenkungssteuergesetzes an die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts“ v. 4.11.2016[1] hat der Steuergesetzgeber die Vorgaben des Urteils des 1. Senats des BVerfG v. 17.12.2014[2] umgesetzt. Die Entscheidung des BVerfG ist aufgrund
A.       Einleitung I.          Grundfragen des Gesellschafterstreits Gesellschaftsverhältnisse sind wie alle Dauerrechtsbeziehungen streitanfällig. Im besonderen Maße gilt dies für personalistisch strukturierte Gesellschaften wie die mittelständische GmbH oder GmbH & Co. KG. Solche Gesellschaften setzen wechselseitiges Vertrauen unter den Gesellschaftern voraus.[1] Im Streitfall verkehrt sich das besondere
3. Änderungen für Kleinstgesellschaften   3.1 Schwellenwerte für Kleinstgesellschaften • Eine Klassifizierung als Kleinstkapitalgesellschaft erfordert, dass die Gesellschaft an den Abschlussstichtagen von zwei aufeinanderfolgenden Geschäftsjahren mindestens zwei der drei in § 267a Abs. 1 Satz 1 HGB genannten Schwellenwerte nicht übersteigt. • Die quantitativen Ausprägungen
A.      Vor- und Nachteile I.         Vergleich mit „großer“ bzw. „normaler“ AG Nur ein Bruchteil der ca. 15.000 AG sind börsennotiert.[1] Im Übrigen ist die Erscheinungsform vielfältig. Die sog. „kleine AG“ ist keine Gesellschaft eigener Rechtsform. Sie ist eine reguläre AG, auf die grundsätzlich sämtliche Regelungen
I.         Unentgeltliche Übertragung von Mitunternehmeranteilen nach § 6 Abs. 3 EStG 1.       Einführung Wie bei der unentgeltlichen Aufnahme einer natürlichen Person in ein Einzelunternehmen ordnet § 6 Abs. 3 EStG auch bei der unentgeltlichen Übertragung eines gesamten Mitunternehmeranteils sowie der unentgeltlichen Übertragung eines (Bruch-)Teils eines
Aktuelles aus Gesetzgebung, Rechtsprechung und Verwaltung 1. Änderung: § 50i EStG a) Historischer Hintergrund Zur Vermeidung der Aufdeckung stiller Reserven bei einem Wegzug (§ 6 AStG), bei einer Umstrukturierung (§ 20 UmwStG) oder bei der Überführung von Wirtschaftsgütern (§ 4 Abs. 1 S. 3 und
III. Aufbau und System des UZK Der UZK spiegelt die Doppelnatur des Zollrechts wider: Einerseits gibt er (die klassischen) Antworten auf abgabenrechtliche Fragestellungen, andererseits kleidet er Institute der Handelspolitik in ein Rechtsgewand. Klassische Gegenstände des Abgabenrechts sind das Zollschuld(ner)-, Zolltarif- und Zollwertrecht, während mit der
Bemessungsgrundlage für die Körperschaftsteuer ist das zu versteuernde Einkommen, auf welches die Körperschaftsteuer mit einem Steuersatz i.H.v. 15 % festgesetzt wird. Die körperschaftsteuerlichen Vorschriften beruhen u.a. auch darauf, dass Kapitalgesellschaften nach der Rechtsprechung des BFH keine Pri-vatsphäre haben. Aus Gründen der steuerlichen Gleichbehandlung ist es
A. Verfassungsmäßigkeit der Betriebsaufspaltung Das Bundesverfassungsgericht hat bereits mehrfach entschieden, dass die Anwendung des Rechtsinstituts der Betriebsaufspaltung verfassungsgemäß ist.[1] Im Schrifttum wird die Rechtsprechung zum Teil kritisiert.[2] Im Wesentlichen wird eingewandt, dass eine gesetzliche Grundlage fehle, die die Voraussetzungen und Rechtsfolgen der Betriebsaufspaltung bestimmen. Hierdurch